WandelWerker Consulting GmbH: Wie Sicherheitskurzgespräche und verhaltensorientierte Begehungen mehr sichere Situationen schaffen

Wuppertal (ots) –

Können Sicherheitskurzgespräche und verhaltensorientierte Begehungen tatsächlich dazu beitragen, Arbeitsunfälle zu reduzieren? Diese Frage beschäftigt das Management, Sicherheitsingenieure, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Führungskräfte, wenn neue Sicherheitsmaßnahmen eingeführt oder bestehende weiterentwickelt werden sollen. Die entscheidende Verbindung liegt dabei nicht allein im jeweiligen Gesprächsformat. Vielmehr kommt es darauf an, was durch solche Sicherheitsaktionen im Arbeitsalltag regelmäßig passiert. Doch wie entsteht aus einzelnen Gesprächen tatsächlich ein Beitrag zu mehr Sicherheit?

In vielen Unternehmen stellt sich die Frage, wie Arbeitssicherheit im täglichen Betrieb stärker verankert werden kann. Regeln und Vorgaben allein sorgen schließlich noch nicht dafür, dass sich Führungskräfte und Mitarbeiter regelmäßig mit sicheren und unsicheren Situationen auseinandersetzen. Eine Möglichkeit besteht darin, zusätzliche Anlässe für den Austausch über Arbeitsschutz zu schaffen. Dazu gehören Sicherheitskurzgespräche, in denen entsprechende Themen regelmäßig aufgegriffen werden, ebenso wie verhaltensorientierte Begehungen, bei denen Führungskräfte und Mitarbeiter die konkrete Arbeitssituation gemeinsam betrachten. Doch allein mit der Einführung solcher Werkzeuge ist noch wenig gewonnen. „Wenn wir diese Werkzeuge nur einführen und danach sich selbst überlassen, werden wir die Anzahl der unsicheren Situationen nicht verändern“, erklärt Anna Ganzke, Geschäftsführerin der WandelWerker Consulting GmbH.

„Entscheidend ist, dass wir oft und regelmäßig über Arbeitsschutz sprechen und die Zahl dieser Dialoge Stück für Stück erhöhen“, erklärt Anna Ganzke. Gemeinsam mit Stefan Ganzke und ihrem Team bei der WandelWerker Consulting GmbH unterstützt sie mittelständische Unternehmen und Konzerne dabei, ihre Sicherheitskultur gezielt weiterzuentwickeln. Welche Werkzeuge dabei sinnvoll sind, hängt auch vom jeweiligen Entwicklungsstand der Sicherheitskultur ab. Sicherheitskurzgespräche und verhaltensorientierte Begehungen sind für die Wandelwerker zwei solcher Bausteine. Sie schaffen wiederkehrende Anlässe, bei denen Führungskräfte und Mitarbeiter gemeinsam über sicheres Arbeiten sprechen.

Wie Sicherheitskurzgespräche den Dialog über Arbeitsschutz fördern

In vielen Unternehmen wird besonders dann über Arbeitsschutz gesprochen, wenn Abweichungen auftreten oder bereits etwas passiert ist. Für die Entwicklung der Sicherheitskultur ist es jedoch ebenso wichtig, gute, positive und sinnvolle Aspekte des Arbeitsschutzes aufzugreifen. Führungskräfte und Mitarbeiter beschäftigen sich dadurch nicht nur mit Fehlern oder unerwünschten Ereignissen, sondern auch damit, was im Arbeitsalltag bereits sicher funktioniert.

Sicherheitskurzgespräche schaffen dafür einen festen Rahmen. Statt auf einen konkreten Anlass zu warten, wird der Austausch über Arbeitsschutz bewusst in den Arbeitsalltag integriert. Findet beispielsweise auf jeder Schicht einmal pro Woche ein solches Gespräch statt, entstehen regelmäßig neue Gelegenheiten, sich gezielt mit Arbeitssicherheit auseinanderzusetzen. Werden zunächst die Führungskräfte und perspektivisch auch die Mitarbeiter eingebunden, lässt sich die Zahl dieser Dialoge nach und nach erhöhen. „Dann schaffen wir es natürlich, diese Anzahl der Dialoge zum Arbeitsschutz Stück für Stück zu skalieren“, erklärt Anna Ganzke.

Was verhaltensorientierte Begehungen am Arbeitsplatz leisten

Während Sicherheitskurzgespräche einen regelmäßigen Rahmen für den Austausch schaffen, bringen verhaltensorientierte Begehungen diesen direkt an den Arbeitsplatz. Dort betrachten Führungskräfte und Mitarbeiter gemeinsam, wie eine Tätigkeit tatsächlich ausgeführt wird und welche sicheren oder unsicheren Situationen dabei entstehen können. Gerade weil die konkrete Arbeit im Mittelpunkt steht, lassen sich Beobachtungen und Erfahrungen der Mitarbeiter unmittelbar in das Gespräch einbeziehen.

So kann gemeinsam besprochen werden, was im Arbeitsalltag auffällt, an welchen Stellen Verbesserungen möglich sind und wie sich einzelne Abläufe sicherer gestalten lassen. Dazu gehört auch die Frage, wie eine Tätigkeit ausgeführt wird, wenn gerade niemand hinschaut, oder welche Verbesserungen im Prozess wertvoll wären. Die Begehung dient dabei nicht der Kontrolle der Mitarbeiter. Vielmehr geht es darum, gemeinsam zu verstehen, wie die Arbeit tatsächlich ausgeführt wird und wo sich Verbesserungsmöglichkeiten ergeben.

Wie aus Sicherheitsdialogen mehr sichere Situationen entstehen

Hinter jedem Sicherheitskurzgespräch und jeder verhaltensorientierten Begehung steht ein Moment, in dem sich Führungskräfte und Mitarbeiter bewusst mit Arbeitssicherheit beschäftigen. In der betrieblichen Praxis sieht das Team der WandelWerker Consulting GmbH immer wieder, welchen Einfluss eine wertschätzende und regelmäßige Gesprächsführung auf den gelebten Arbeits- und Gesundheitsschutz hat.

Je häufiger und hochwertiger mit den Mitarbeitenden über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz gesprochen wird, desto höher sind Akzeptanz und Achtsamkeit. Die Folge sind mehr sichere Aktivitäten und somit nachweislich auch weniger Arbeitsunfälle und unsichere Verhaltensweisen. Sicherheitskurzgespräche und verhaltensorientierte Begehungen verhindern damit nicht unmittelbar einen Arbeitsunfall. Ihr Beitrag liegt vielmehr darin, den Fokus auf Arbeitssicherheit hoch zu halten und Verbesserungen im Sinne einer lernenden Organisation zu finden.

Sicherheitsmaßnahmen müssen zur Sicherheitskultur passen

Welche Sicherheitsaktionen sinnvoll sind, lässt sich nicht für jedes Unternehmen gleich beantworten. Sicherheitskurzgespräche und verhaltensorientierte Begehungen sind einzelne Puzzleteile, deren Einsatz auch davon abhängt, wie weit die Sicherheitskultur bereits entwickelt ist. Für Unternehmen lohnt deshalb zunächst der Blick auf das, was bereits vorhanden ist: Welche Maßnahmen finden regelmäßig statt, wie werden sie im Arbeitsalltag genutzt und an welchen Stellen fehlt noch Unterstützung?

Gemeinsam mit den Unternehmen betrachtet die WandelWerker Consulting GmbH diesen Ausgangspunkt und entwickelt darauf aufbauend die nächsten Schritte. Dabei werden bestehende Maßnahmen ebenso berücksichtigt wie die Frage, welche zusätzlichen Impulse für die weitere Entwicklung sinnvoll sind. „Am Ende brauchen Unternehmen nicht einfach mehr Sicherheitsaktionen. Sie brauchen die richtigen Werkzeuge zur richtigen Zeit und müssen diese so einsetzen, dass sich ihre Sicherheitskultur wirklich weiterentwickeln kann“, erklärt Anna Ganzke abschließend.

Sie möchten Dialoge zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in Ihrem Unternehmen systematisch weiterentwickeln und Arbeitsunfälle reduzieren? Dann melden Sie sich jetzt bei den erfahrenen Sicherheitskultur-Beratern der WandelWerker Consulting GmbH (https://www.wandelwerker.com) und buchen Sie Ihren Termin für ein unverbindliches Erstgespräch!

Pressekontakt:
WandelWerker Consulting GmbH
Anna Ganzke & Stefan Ganzke
E-Mail: [email protected]
Webseite: https://www.wandelwerker.com
Original-Content von: WandelWerker Consulting GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots