Nachhaltiges Wirtschaften: Unternehmen der Schwarz Gruppe präsentieren Fahrplan gegen Klimarisiken und Rohstoffknappheit

Neckarsulm (ots) –

– Siebter Nachhaltigkeitsbericht verdeutlicht Ausbau von Energie- und Ressourcensouveränität
– Externes ESG-Rating bestätigt die erfolgreiche Verknüpfung von Nachhaltigkeit und strategischem Risikomanagement
– Klimatransitionsplan dient als zentrales Instrument zur Gestaltung zukunftssicherer Geschäftsprozesse

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe beweisen, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische wie soziale Verantwortung auch in volatilen Zeiten Hand in Hand gehen. Mit der Vorlage ihres siebten gemeinsam erarbeiteten Nachhaltigkeitsberichts für das Geschäftsjahr 2025 ziehen sie eine transparente, datenbasierte Bilanz. Das Ergebnis: Gezielte Investitionen in souveräne Energieversorgung und effektiven Ressourcenschutz stärken die Resilienz der Lieferketten und transformieren nachhaltiges Wirtschaften so zu einem langfristigen Wettbewerbsvorteil. Dabei halten die Unternehmen der Schwarz Gruppe klaren Kurs auf das gemeinsam festgelegte Net-Zero-Ziel* bis 2050, das im vergangenen Jahr durch die Science Based Targets initiative (SBTi) wissenschaftlich validiert wurde.

„Gerade in Zeiten geopolitischer Volatilität rücken wir nicht von unseren Nachhaltigkeitszielen ab, sondern setzen unseren Weg kontinuierlich fort“, so Susanne Marell, Bereichsvorständin Schwarz Corporate Affairs. „Über Maßnahmen zur Stärkung unserer Energie- und Ressourcensouveränität sowie das klare Bekenntnis zu unserer Verantwortung als Arbeitgeber und Ausbilder stärken wir die langfristige Stabilität und Zukunftsfähigkeit unseres gesamten Ökosystems.“

ESG-Rating untermauert wirtschaftliche Stabilität

Um finanzielle und ökologisch-soziale Ziele langfristig stabil zu erreichen, verknüpfen die Unternehmen der Schwarz Gruppe Nachhaltigkeit direkt mit ihrem jeweiligen ganzheitlichen Risikomanagement. Die Wirksamkeit dieses Ansatzes bestätigt ein jährliches, externes ESG-Rating. Durch diese kontinuierliche und transparente Messung lassen sich potenzielle Markt- sowie Umweltrisiken deutlich reduzieren. Das integrierte Ökosystem der Unternehmen der Schwarz Gruppe aus Handel, Eigenproduktion, Digitalisierung und Recycling sichert so nicht nur die Zukunftsfähigkeit der jeweiligen Geschäftsmodelle, sondern bleibt mit rund 604.000 Mitarbeitern auch ein verlässlicher Stabilitätsanker in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Im Geschäftsjahr 2025 wurden weltweit 9.000 neue Arbeitsplätze geschaffen – 5.000 davon allein in Deutschland.

Energiesouveränität als Antwort auf geopolitische Krisen

Als wirksamer Gegenpol zu volatilen Energiemärkten aufgrund globaler Unsicherheiten und Hebel für aktiven Klimaschutz bauen die Unternehmen der Schwarz Gruppe die Nutzung und Produktion von Energie aus erneuerbaren Quellen kontinuierlich aus. Die eigengenerierte Solarstrom-Menge stieg 2025 um 28 Prozent auf mehr als 473.000 Megawattstunden. Das entspricht einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von über 136.000 Haushalten. Zudem wurden die konsolidierten betriebseigenen Emissionen (Scope 1 & 2) bereits um 44,1 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2019 gesenkt. Dieser Rückgang untermauert die kontinuierlichen Fortschritte auf dem Weg zum gemeinsam festgelegten, kurzfristigen Klimaziel für 2030, das eine Emissionsminderung um 48 Prozent vorsieht. Ein zentraler Meilenstein im aktuellen Bericht: Erstmals veröffentlichen die Unternehmen einen Klimatransitionsplan. Dieser bildet als strategisches Instrument zur Erreichung der gemeinsam festgelegten Ziele die Basis, um Geschäftsprozesse mit Blick auf zunehmende Klimarisiken zukunftssicher aufzustellen und weist zentrale Hebel auf dem Weg zu Net-Zero bis 2050 aus.

Ressourcensouveränität durch Kreislaufwirtschaft

Ein weiterer Meilenstein ist der erfolgreiche Abschluss der bisherigen gemeinsam verfolgten Plastikstrategie bis Ende 2025: Hier wurde eine Plastikreduktion von 35,9 Prozent (gegenüber 2017) erzielt, bei einem gleichzeitigen Rezyklateinsatz von 26,1 Prozent und einer Recyclingfähigkeit von 67,3 Prozent auf Eigenmarkenprimärverpackungen aus Plastik. Mit der gemeinsam verabschiedeten Nachfolgestrategie „REset Resources“ erweitern die Unternehmen der Schwarz Gruppe ihre Ziele bis 2030 spartenübergreifend auf alle Verpackungsmaterialien aus. Auch beim Umgang mit innerbetrieblichen Abfällen stand am Ende des Geschäftsjahres eine positive Bilanz: 90,1 Prozent der Abfälle wurden wiederverwendet, recycelt, kompostiert oder vergoren. Bis 2030 soll dieser Wert auf 95 Prozent gesteigert werden, wobei die reine Müllverbrennung (gemäß DIN SPEC 91436) bewusst ausgeschlossen ist. Ausgenommen sind auch Abfälle, die innerhalb der eigenen Verwertungs- und Beseitigungsanlagen anfallen, sowie Bauabfälle.

Weitere Informationen

Der vollständige, gemeinsam erarbeitete Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmen der Schwarz Gruppe für das Geschäftsjahr 2025 ist online abrufbar unter: gruppe.schwarz/wie-wir-handeln/nachhaltigkeitsbericht-2025

*Bis spätestens 2050 werden die Unternehmen der Schwarz Gruppe alle verursachten Treibhausgase entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf Netto-Null reduzieren. Unvermeidbare Restemissionen werden durch CO2-Entnahmelösungen gemäß SBTi-Standard neutralisiert. Mehr erfahren: gruppe.schwarz/esg/klimaschutz

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Quelle: ots