Vom fünfstelligen Shop zur echten Cash Cow: Lionel Bruder von Bruder Consulting verrät, welche Aufgaben Onlinehändler wirklich voranbringen

Herbolzheim (ots) –

Der Shop läuft, Bestellungen kommen herein und die To-do-Liste ist jeden Tag voll. Trotzdem bleiben viele Onlinehändler bei fünfstelligen Monatsumsätzen hängen. Während Stunden in Pakete, Shopdetails oder Creatives fließen, kommen umsatzrelevante Tätigkeiten zu kurz. Doch welche Aufgaben bringen einen Onlineshop tatsächlich voran und welche halten den Unternehmer lediglich beschäftigt?

Das Tagesgeschäft eines Onlineshops bietet nahezu unbegrenzt Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Pakete müssen verschickt, Kundenanfragen beantwortet, Grafiken erstellt, Produkte optimiert und Details im Shop angepasst werden. All das gehört zum laufenden Geschäft und muss früher oder später erledigt werden. Schnell ist damit jedoch ein kompletter Arbeitstag gefüllt, ohne dass der Unternehmer bewusst entscheidet, welche Aufgaben seine persönliche Aufmerksamkeit tatsächlich verdienen. Kritisch wird das, wenn die Arbeitsbelastung steigt, der Shop wirtschaftlich aber auf demselben Niveau bleibt. „Wer den Großteil seiner Zeit in operative Aufgaben steckt, hat irgendwann keine Kapazität mehr für die Dinge, die neue Umsätze bringen. Dann arbeitet der Unternehmer immer mehr, ohne die Voraussetzungen für den nächsten Wachstumsschritt zu schaffen“, erklärt Lionel Bruder, Gründer von Bruder Consulting.

„Um aus diesem Kreislauf auszubrechen, gilt es, den eigenen Arbeitstag konsequent neu zu ordnen. Aufgaben, die Umsatz bringen und das Unternehmen weiterentwickeln, müssen Priorität bekommen. Alles andere gehört auf den Prüfstand“, so Lionel Bruder weiter. Wie entscheidend dieser Wechsel sein kann, kennt der E-Commerce-Experte aus eigener unternehmerischer Erfahrung. Seit über elf Jahren ist er im E-Commerce tätig, hat eigene Onlineshops, eine eigene Logistik und Teams aufgebaut und selbst den Weg von fünfstelligen Monatsumsätzen über sechsstellige Monatsumsätze bis hin zu sechsstelligen Tagesumsätzen durchlaufen. Heute unterstützt er mit Bruder Consulting Onlinehändler dabei, ihre Zeit nicht länger nach der Dringlichkeit des Tagesgeschäfts zu verteilen, sondern nach dem wirtschaftlichen Nutzen für ihr Unternehmen.

Entscheidend ist nicht die Länge der To-do-Liste, sondern ihr wirtschaftlicher Wert

Nicht jede Aufgabe, die im Arbeitsalltag anfällt, trägt gleichermaßen dazu bei, den Shop weiterzuentwickeln. Lionel Bruder unterscheidet deshalb zwischen sogenannten Money-Making-Activities und Tätigkeiten, die zwar erledigt werden müssen, aber keinen direkten zusätzlichen Umsatz erzeugen. Zur ersten Kategorie gehören beispielsweise neue Werbeanzeigen und Creatives, die Aktivierung von Bestandskunden, E-Mail-Marketing sowie das Testen und Optimieren laufender Kampagnen. Wer dagegen mehrere Stunden Pakete packt, Farbnuancen von Shopbuttons vergleicht oder ein Logo immer weiter überarbeitet, kann einen kompletten Arbeitstag füllen, ohne damit neue Nachfrage zu schaffen. „Viele Shopbetreiber führen ihren Shop wie ein operativer Mitarbeiter, obwohl sie ihre Zeit vor allem dort einsetzen müssten, wo sie das Geschäft tatsächlich weiterentwickeln können“, erklärt Lionel Bruder.

Das bedeutet allerdings nicht, dass operative Aufgaben unwichtig wären. Schließlich muss ein Paket weiterhin den Kunden erreichen und der Onlineshop muss funktionieren. Für den Unternehmer ist in diesem Zusammenhang jedoch entscheidend, wie viel seiner eigenen Arbeitszeit diese Tätigkeiten beanspruchen. Denn je stärker sie seinen Alltag bestimmen, desto weniger Raum bleibt ihm, neue Ansätze zu testen, Ergebnisse auszuwerten und auf dieser Grundlage die nächsten unternehmerischen Entscheidungen zu treffen.

Eine einfache Zeitanalyse entlarvt den tatsächlichen Engpass

Um diese Verteilung zu verändern, müssen Shopbetreiber zunächst wissen, wofür sie ihre Arbeitszeit tatsächlich einsetzen. Gerade die vielen kleineren Aufgaben des Tagesgeschäfts nehmen in Summe häufig deutlich mehr Zeit in Anspruch, als dem Unternehmer bewusst ist. „Wer seine eigene Arbeitszeit wie eine kostenlose Ressource behandelt, bezahlt am Ende trotzdem dafür, nämlich mit den Umsatzchancen, an denen er in dieser Zeit nicht arbeitet“, erklärt Lionel Bruder von Bruder Consulting. Um sich einen realistischen Überblick zu verschaffen, empfiehlt er deshalb eine einfache Bestandsaufnahme: Shopbetreiber notieren über den Tag hinweg alle 30 Minuten, womit sie sich gerade beschäftigen. Anschließend können sie auswerten, wie viel ihrer Arbeitszeit tatsächlich in umsatzrelevante Aufgaben geflossen ist und wie viel das operative Tagesgeschäft beansprucht hat.

Auf dieser Grundlage lassen sich die einzelnen Tätigkeiten neu priorisieren. Lionel Bruder orientiert sich dabei am Pareto-Prinzip, nach dem ein vergleichsweise kleiner Teil des eingesetzten Aufwands einen großen Teil des Ergebnisses hervorbringen kann. Übertragen auf den Arbeitsalltag eines Shopbetreibers bedeutet das, gezielt jene Tätigkeiten zu identifizieren, bei denen die eingesetzte Zeit den größten wirtschaftlichen Effekt erzielen kann. Aufgaben mit geringerer Wirkung können dagegen vereinfacht, automatisiert, delegiert oder ausgelagert werden.

Warum die Umsetzung wichtiger ist als der perfekte Entwurf

Doch auch die richtige Priorisierung allein führt noch nicht zum gewünschten Ergebnis. Entscheidend ist ebenso, die umsatzrelevanten Aufgaben konsequent umzusetzen. Gerade bei Anzeigen, Creatives, Produkten oder Elementen des Shops führt der Anspruch, vor der Veröffentlichung jedes Detail zu perfektionieren, schnell zu langen Abstimmungs- und Überarbeitungsphasen. Das Problem dabei: Solange eine Idee nicht in den Markt gelangt, lässt sich auch nicht beurteilen, wie Kunden tatsächlich darauf reagieren. Schließlich kennt die Zielgruppe weder frühere Entwürfe noch mögliche Alternativen, sondern ausschließlich das Ergebnis, das ihr am Ende präsentiert wird. „Perfektionismus fühlt sich oft vernünftig an, kann im E-Commerce aber zur teuersten Form des Zögerns werden. Wer nichts veröffentlicht, bekommt keine Zahlen und lernt langsamer als der Wettbewerb“, erklärt Lionel Bruder von Bruder Consulting.

Ob eine Anzeige, ein Creative oder ein Angebot funktioniert, zeigt sich letztlich erst im Markt. Indem Shopbetreiber unterschiedliche Varianten, Kanäle oder Kampagnen veröffentlichen, testen und anschließend auswerten, schaffen sie eine Grundlage für die nächsten Entscheidungen. Maßgeblich sind dabei die Reaktionen der Zielgruppe, die Ausspielung durch den Algorithmus und die daraus entstehenden Zahlen. Selbst ein Test, der zunächst Geld kostet, kann sich auszahlen, wenn daraus eine funktionierende Variante hervorgeht, deren Erträge anschließend reinvestiert werden können.

Warum der Unternehmer nicht jede Aufgabe selbst erledigen sollte

Damit Shopbetreiber regelmäßig neue Ansätze veröffentlichen, testen und anhand der Ergebnisse weiterentwickeln können, müssen sie dafür ausreichend Zeit im Arbeitsalltag schaffen. Versand, Support und andere operative Tätigkeiten verschwinden schließlich nicht, nur weil sich die Prioritäten verändern. Entscheidend ist deshalb, wie diese Aufgaben organisiert sind und welche davon tatsächlich beim Unternehmer selbst liegen müssen. Beim Versand können beispielsweise Mitarbeiter, Minijobber oder Fulfillment-Dienstleister entlasten, während sich wiederkehrende Supportanfragen durch klare Abläufe oder Unterstützung im Team auffangen lassen. Auch bei Texten, Grafiken, Videos und anderen Vorarbeiten kann künstliche Intelligenz den Aufwand reduzieren.

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Aufgabe ab. Automatisierung, Delegation und künstliche Intelligenz sollen vor allem dafür sorgen, dass notwendige Arbeit nicht dauerhaft die persönliche Arbeitszeit des Unternehmers bindet. Die dadurch frei werdende Zeit ist jedoch nur dann gewonnen, wenn sie anschließend tatsächlich für Testing, Auswertung und unternehmerische Entscheidungen genutzt wird.

Worauf es auf dem Weg zur echten Cash Cow ankommt

Eine echte Cash Cow entsteht nicht dadurch, dass ein Shopbetreiber immer mehr Arbeitsstunden investiert. Entscheidend ist vielmehr, dass sich der wirtschaftliche Erfolg des Shops zunehmend vom persönlichen Arbeitseinsatz des Unternehmers löst. Dafür braucht es klare Prioritäten und Strukturen, die ihm den nötigen Freiraum geben, sich auf die Aufgaben zu konzentrieren, bei denen seine Entscheidungen für die weitere Entwicklung des Unternehmens gefragt sind.

Genau darin sieht Lionel Bruder den Schritt von einem funktionierenden Onlineshop hin zu einer echten Cash Cow. Gemeint ist dabei kein Geschäft, das ohne weiteres Zutun Erträge erwirtschaftet, sondern ein Shop, der nicht bei jedem operativen Schritt auf den Unternehmer angewiesen ist und sich dadurch profitabler weiterentwickeln kann. Mit Bruder Consulting unterstützt Lionel Bruder Onlinehändler dabei, die dafür notwendigen Prioritäten und Strukturen im Unternehmen zu schaffen. „Eine echte Cash Cow entsteht nicht dadurch, dass der Unternehmer immer mehr selbst erledigt. Sie entsteht, wenn seine Zeit nicht länger der Faktor ist, der die weitere Entwicklung des Shops begrenzt“, erklärt Lionel Bruder.

Sie arbeiten viel an Ihrem Onlineshop, haben aber das Gefühl, dass zu wenig Zeit für die wirklich umsatzrelevanten Aufgaben bleibt? Dann vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch mit Lionel Bruder von Bruder Consulting (https://vt.lionelbruder.de/pr) und erfahren Sie, wie Sie Ihre Prioritäten neu setzen und den nächsten Entwicklungsschritt gezielt angehen können!

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Quelle: ots