Catawiki verzeichnet im Jahr 2025 ein profitables Wachstum: Deutsche Nutzer:innen gehören zu den ausgabestärksten weltweit
Berlin (ots) –
– Nettogewinn von 5,8 Mio. Euro und bereinigtes EBITDA von 11,2 Mio. Euro (Marge: 10 Prozent) – beides Rekordwerte; Umsatz wächst um 9 Prozent auf 111 Mio. Euro
– Deutschland zählt nach Ausgaben pro Käufer:in zu den drei stärksten Märkten weltweit; mit mehr als 300.000 gekauften Objekten
– Drei globale Trends treiben das Wachstum: anhaltender Boom bei Luxusobjekten wie Uhren, Schmuck und Wein, rasant wachsendes Interesse an Nostalgie-Sammlerstücken wie Pokémon-Karten (+60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und eine steigende Nachfrage nach Edelmetallen
Während Konsumlaune und Konjunktur in Europa schwächeln, boomt der Markt für besondere Objekte. Catawiki (https://www.catawiki.com/de), der führende Online-Marktplatz für Sammlerstücke, hat 2025 seinen Umsatz um 9 Prozent auf 111 Mio. Euro gesteigert und dabei Rekordwerte bei Gewinn und Marge erzielt: Der Nettogewinn belief sich auf 5,8 Mio. Euro, das bereinigte EBITDA auf 11,2 Mio. Euro – entsprechend einer Marge von 10 Prozent des Umsatzes. In der zweiten Jahreshälfte zog das Umsatzwachstum auf nahezu 20 Prozent an. Das erste Quartal 2026 setzt diesen Trend fort: Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28 Prozent, die Margen verbesserten sich parallel zum Wachstum. Zudem verzeichnete Catawiki im ersten Quartal 2026 einen Höchststand bei neuen Nutzer:innen: Die Zahl der Erstbieter:innen lag 70 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Tabelle 1 „Catawiki verzeichnet Rekordgewinne“: https://www.datawrapper.de/_/XTRlj/
Tabelle 2 „Das globale Wachstum auf Catawiki setzt sich fort“: https://www.datawrapper.de/_/mXFJJ/
Deutsche Käufer:innen unter den ausgabestärksten weltweit
Der deutsche Markt entwickelte sich 2025 überdurchschnittlich. 2025 wurden mehr als 300.000 Objekte erfolgreich verkauft – ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig ist die Anzahl der Bieter:innen, die ein Objekt gewonnen haben, um 20 Prozent gestiegen. Die durchschnittlichen Jahresausgaben pro Käufer:in überstiegen 1.000 Euro, womit Deutschland zu den drei Märkten der Plattform mit den höchsten durchschnittlichen Ausgaben pro Käufer:in weltweit zählt. Die teuerste Uhr, die 2025 von Käufer:innen aus Deutschland erworben wurde, war eine Rolex Sky-Dweller Everose „Blue Dial“ (https://www.catawiki.com/de/l/94883953-rolex-sky-dweller-everose-blue-dial-336935-herren-2025) für 62.200 Euro.
Luxus, Pokémon und Edelmetalle: Die internationalen Trends des Jahres
Drei Entwicklungen prägten das internationale Kaufverhalten auf Catawiki im vergangenen Jahr besonders deutlich.
Luxusobjekte mit Anlagewert wie Uhren, Schmuck und Wein waren weltweit die volumenmäßig beliebtesten Kategorien. Die gestiegene Nachfrage nach Edelmetallen deutet auf ein anhaltendes Interesse an sicheren Anlagen hin – angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheit. Zu den herausragenden Verkäufen zählte eine goldene Halskette von Cartier (https://www.catawiki.com/en/c/313-jewellery), die für 46.500 Euro verkauft wurde. Luxusuhren blieben die umsatzstärkste Kategorie auf der gesamten Plattform. In Deutschland, Italien und Spanien gehörte Rolex zu den meistgesuchten Begriffen überhaupt.
Besonders auffällig war das Wachstum nostalgiegerprägter Sammelobjekte – und die Käufer:innen dahinter. Die Nachfrage nach Pokémon-Karten stieg im Jahresvergleich um 60 Prozent, in Spanien sogar um 195 Prozent, in Portugal um 100 Prozent, in Österreich um 65 Prozent. Gekauft wird vor allem von unter 35-Jährigen. Eine seltene Pokémon-Box (https://www.catawiki.com/de/l/95733638) der Erstauflage erzielte 25.500 Euro. Disney-Sammlerstücke gehörten in Deutschland, Italien und Frankreich zu den am schnellsten wachsenden Kategorien.
Edelmetalle verzeichneten in nahezu allen europäischen Märkten einen Nachfrageschub. In Spanien stieg das Interesse an Bullion um 125 Prozent, in Portugal um 100 Prozent. Auch Deutschland (+71 Prozent), Belgien (+91 Prozent) und Frankreich (+60 Prozent) legten stark zu – ein Zeichen dafür, dass Käufer:innen in unsicheren Zeiten vermehrt auf greifbare Sachwerte setzen.
Jenseits der europaweiten Trends zeigten sich ausgeprägte lokale Vorlieben: In Italien blieb Wein mit rund 300.000 ersteigerten Flaschen – darunter 12 Flaschen Château Mouton Rothschild 2000 (https://www.catawiki.com/de/c/443-wein) für 16.900 Euro – die beliebteste Kategorie nach Volumen. In Portugal wuchs die Nachfrage nach japanischer Kunst um 135 Prozent. In den Niederlanden legte Musikmemorabilia um 126 Prozent zu, stärker als jede andere Kategorie des Landes.
„2025 war für Catawiki ein starkes Jahr: Wir haben Rekordgewinne erzielt und gleichzeitig unsere Kundenbasis in zahlreichen Ländern und Kategorien ausgebaut. Die Nachfrage ist dort am größten, wo Knappheit, Vertrauen und fachkundige Auswahl zählen – von Uhren und Schmuck bis hin zu Wein und Memorabilia. 2026 wollen wir unser Modell international skalieren und Catawikis Position als führenden Marktplatz für besondere Objekte in ganz Europa weiter festigen“, so Ravi Vora, CEO von Catawiki.
Catawiki Live: Das Auktionshaus im Browser
Teil der Wachstumsstrategie ist auch eine Weiterentwicklung des Auktionsformats. Mit der kürzlich eingeführten Funktion Catawiki Live (https://www.catawiki.com/de/press/1947-catawiki-startet-livestream-auktionen) können Bieter:innen Auktionen in Echtzeit verfolgen – mit Live-Kommentierung und direktem Austausch mit Expert:innen. Zudem experimentiert das Unternehmen mit neuen Auktionsformaten, darunter 24-Stunden- und einstündige Auktionen.
Über Catawiki
Catawiki ist der führende Online-Marktplatz für besondere Objekte, die Leidenschaften erfüllen. Jede Woche werden über 120.000 Objekte in Auktionen angeboten – jeweils geprüft und ausgewählt von einem der hunderten hauseigenen Expert:innen, die auf Kunst, Design, Schmuck, Mode, Oldtimer, Sammlerstücke und vieles mehr spezialisiert sind. Catawiki hat seinen Hauptsitz in Amsterdam und beschäftigt weltweit über 750 Mitarbeitende. Mehr unter catawiki.com oder in der App.
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Quelle: ots
