Warum Unternehmen keine passenden Fachkräfte finden: Daniel Beringer erklärt den blinden Fleck im Arbeitsmarkt

München (ots) –

Offene Senior-IT-Stellen, Personalabbau und Bewerbungsstau wirken wie ein Widerspruch. Für Daniel Beringer zeigen sie vor allem eines: Der Arbeitsmarkt ist nicht leer, sondern an vielen Stellen schlecht verbunden.

Geschäftsführer, HR-Leiter und IT-Verantwortliche stehen heute vor einer Situation, die auf den ersten Blick kaum nachvollziehbar erscheint: Während durch Restrukturierungen, Sozialpläne und Stellenabbau erfahrene Fachkräfte auf den Markt kommen, bleiben kritische IT-Schlüsselpositionen in vielen Unternehmen über Monate unbesetzt. Projekte verzögern sich, bestehende Teams geraten an ihre Belastungsgrenzen und Führungskräfte müssen immer wieder mit Übergangslösungen improvisieren. Die wirtschaftlichen Folgen reichen von steigenden Kosten bis hin zu ausgebremsten Digitalisierungs- und Sicherheitsprojekten. Trotzdem sprechen viele Unternehmen von einem leergefegten Arbeitsmarkt – obwohl zur selben Zeit zahlreiche erfahrene Spezialisten verfügbar sind. „Jede unbesetzte Schlüsselposition kostet Unternehmen Zeit, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Wer sich mit diesem Zustand abfindet, riskiert, dass aus einer vorübergehenden Vakanz ein dauerhaftes Unternehmensproblem wird“, erklärt Daniel Beringer. Er ist der Geschäftsführer der People4Group GmbH sowie Gründer von Beringer & Partner Outplacement und Bewerberinsider.

„Der Arbeitsmarkt ist nicht kaputt – er ist an vielen Stellen schlicht schlecht miteinander verbunden. Genau dort müssen Unternehmen ansetzen, wenn sie Fachkräfte gewinnen und gleichzeitig schwierige Personalentscheidungen professionell bewältigen wollen“, erläutert Daniel Beringer. Er betrachtet den Arbeitsmarkt aus drei Perspektiven: Unternehmen, Kandidaten und Trennungssituationen. Mit People4Group besetzt er kritische Senior-IT-Rollen im Mittelstand. Mit Beringer & Partner Outplacement begleitet er Unternehmen bei heiklen Trennungen und Personalabbau. Mit Bewerberinsider unterstützt er erfahrene Fach- und Führungskräfte im Bewerbungsprozess. Dadurch kennt er den Arbeitsmarkt aus Unternehmens-, Kandidaten- und Trennungsperspektive. Statt Recruiting isoliert als reine Stellenbesetzung zu betrachten, versteht er alle drei Bereiche als Bestandteile eines zusammenhängenden Systems. Genau dieses Gesamtverständnis bildet die Grundlage seiner Arbeit.

Der verdeckte Arbeitsmarkt: Warum viele Unternehmen an der falschen Stelle suchen

Viele Recruiting-Prozesse scheitern nicht am Mangel an Fachkräften, sondern daran, dass Unternehmen die richtigen Kandidaten gar nicht erreichen. Erfahrene IT-Spezialisten suchen jedoch selten aktiv nach einem neuen Arbeitgeber. Ein Wechsel kommt für sie meist erst infrage, wenn Aufgaben, Entwicklungsmöglichkeiten, Rahmenbedingungen und Unternehmenskultur zu ihren persönlichen Vorstellungen passen.

„Unternehmen treffen Personalentscheidungen oft auf Basis dessen, was sie sehen. Die eigentliche Herausforderung besteht aber darin, auch den Teil des Arbeitsmarktes sichtbar zu machen, der in keiner Bewerberliste auftaucht“, sagt Daniel Beringer. Genau deshalb beginnt er den Recruiting-Prozess nicht erst bei der Stellenausschreibung, sondern deutlich früher – mit einer fundierten Bewerbermarktanalyse. Sie zeigt, wie groß der tatsächliche Kandidatenmarkt für eine bestimmte Position ist, wie viele Fachkräfte aktiv nach einer neuen Stelle suchen, wie hoch der Anteil passiver Kandidaten ausfällt und welche Unternehmen gleichzeitig um dieselben Profile werben. Auf dieser Grundlage lässt sich realistisch einschätzen, ob Anforderungsprofil, Standort und Gehaltsbudget zueinander passen oder an welchen Stellschrauben Anpassungen sinnvoll sind.

Erst auf dieser Grundlage beginnt die gezielte Ansprache potenzieller Kandidaten. Dafür nutzt Daniel Beringer im Rahmen der People4Group (https://www.people4group.com/) die eigens entwickelte CCF-Methode. Sie soll nicht nur den sichtbaren Bewerbermarkt erreichen, sondern vor allem den verdeckten Kandidatenmarkt, der nach Erfahrung von Daniel Beringer bis zu 90 bis 95 Prozent aller relevanten Fachkräfte umfasst. Statt generische Stellenanzeigen stehen individuelle Landingpages, eine enge Einbindung der Fachbereiche und eine gezielte Ansprache passender Kandidaten im Fokus. Dabei geht es nicht allein um den Lebenslauf, sondern die Frage, ob Qualifikation, Motivation, Teamfit und tatsächliche Wechselbereitschaft zum Unternehmen passen.

Wie groß der Unterschied in der Praxis sein kann, zeigt die Zusammenarbeit mit dem Chemiekonzern Baerlocher (https://www.expertenmarkt.de/experte/people4group-gmbh-muenchen/fallstudien/baerlocher). Gesucht wurde ein erfahrener Salesforce-Administrator. Die Bewerbermarktanalyse machte deutlich, dass innerhalb des ursprünglich definierten Suchgebiets kaum geeignete Kandidaten verfügbar waren. Erst nachdem der Suchradius erweitert worden war, konnte ein passender Spezialist gewonnen werden, der dem Unternehmen bis heute erhalten geblieben ist.

Trennungsmanagement als Teil einer erfolgreichen Personalstrategie

Wer den Arbeitsmarkt als zusammenhängendes System betrachtet, darf Recruiting und den Umgang mit ausscheidenden Mitarbeitenden nicht voneinander trennen. Gerade in Zeiten von Restrukturierungen, Stellenabbau oder organisatorischen Veränderungen stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, notwendige Personalentscheidungen professionell zu begleiten. Dieses sogenannte Trennungsmanagement umfasst alle Maßnahmen rund um den Austritt eines Mitarbeitenden – von der Kommunikation über die rechtssichere Umsetzung bis hin zur Unterstützung beim beruflichen Neustart.

Wie ein Unternehmen mit solchen Situationen umgeht, wirkt weit über den eigentlichen Trennungsprozess hinaus. Unprofessionell begleitete Trennungen können zu Klagen, Konflikten mit dem Betriebsrat, negativen Bewertungen auf Kununu oder kritischen Beiträgen in sozialen Netzwerken führen. Hinzu kommt, dass die verbleibenden Mitarbeitenden sehr genau merken, wie fair und wertschätzend ihr Arbeitgeber in schwierigen Situationen handelt. Das prägt nicht nur die Unternehmenskultur, sondern beeinflusst auch die Attraktivität als Arbeitgeber für zukünftige Bewerber. „Eine Trennung endet nicht mit der Übergabe der Kündigung. Sie entscheidet mit darüber, wie ein Unternehmen intern wahrgenommen wird und ob es auch künftig als attraktiver Arbeitgeber gilt“, erklärt Daniel Beringer.

Aus diesem Grund bietet Daniel Beringer mit Beringer & Partner Outplacement (https://beringer-partner-outplacement.com/)ein präventiv ausgerichtetes Outplacement-Angebot. Dieses unterstützt Mitarbeitende dabei, nach einer Trennung möglichst schnell eine neue berufliche Perspektive zu finden. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung einer realistischen Zielposition, die Optimierung der Bewerbungsunterlagen, die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche sowie eine strukturierte Marktansprache. Ziel ist es, Konflikte frühzeitig zu entschärfen und den Übergang für alle Beteiligten professionell zu gestalten.

Wenn Unternehmen und Kandidaten aneinander vorbeisuchen

Daniel Beringer kennt den Arbeitsmarkt allerdings nicht nur aus Sicht der Unternehmen, sondern auch aus der Perspektive der Kandidaten. Mit Bewerberinsider (https://www.bewerberinsider.de/) begleitet er erfahrene Fach- und Führungskräfte, die trotz guter Qualifikationen nur wenige Rückmeldungen auf ihre Bewerbungen erhalten. In den meisten Fällen liegt das nicht an fehlender Kompetenz. Häufig gelingt es ihnen nicht, ihren beruflichen Mehrwert klar zu vermitteln oder ihre Erfahrung so darzustellen, dass Unternehmen den konkreten Nutzen unmittelbar erkennen. Hinzu kommen unklare Wechselmotive, wenig aussagekräftige Bewerbungsunterlagen oder eine Gesprächsführung, die den eigentlichen Erfahrungsschatz nicht ausreichend sichtbar macht.

Für Daniel Beringer sind diese Erfahrungen weit mehr als Einzelfälle. Sie liefern ihm wertvolle Einblicke in die andere Seite des Arbeitsmarktes und helfen ihm zudem dabei, Unternehmen gezielter zu beraten. Er versteht, warum qualifizierte Kandidaten trotz hervorragender Voraussetzungen übersehen werden – und weshalb Unternehmen gleichzeitig überzeugt sind, keine passenden Fachkräfte zu finden. „Unternehmen und Kandidaten suchen häufig aneinander vorbei. Erst wenn beide Seiten ihre Erwartungen klar formulieren und ihre Kommunikation verbessern, entsteht aus einer offenen Stelle auch tatsächlich eine erfolgreiche Besetzung“, erklärt er. Gerade dieser Perspektivwechsel macht seinen Ansatz aus. Statt Recruiting, Outplacement und Bewerbungsstrategie als voneinander getrennte Leistungen zu betrachten, versteht Daniel Beringer sie als eng miteinander verbundene Bestandteile desselben Arbeitsmarktes.

Der Arbeitsmarkt muss ganzheitlich gedacht werden

Der Arbeitsmarkt wird auch in den kommenden Jahren von Fachkräftemangel, Restrukturierungen und steigenden Anforderungen geprägt sein. Umso wichtiger wird es für Unternehmen, Personalentscheidungen nicht isoliert zu treffen. Recruiting, Trennungsmanagement und die Perspektive der Kandidaten beeinflussen sich gegenseitig – und entscheiden gemeinsam darüber, ob Schlüsselpositionen langfristig erfolgreich besetzt werden können. Wer diese Zusammenhänge erkennt, schafft nicht nur bessere Voraussetzungen für einzelne Einstellungen, sondern stärkt auch seine Arbeitgeberattraktivität und gewinnt mehr Sicherheit bei zukünftigen Personalentscheidungen.

„Unternehmen werden den Fachkräftemangel nicht dadurch lösen, dass sie immer mehr Stellenanzeigen schalten. Entscheidend ist, den Arbeitsmarkt als Ganzes zu verstehen und Personalentscheidungen auf dieser Grundlage zu treffen. Genau dabei begleite ich Unternehmen“, betont Daniel Beringer abschließend.

Für Geschäftsführer, HR-Verantwortliche und IT-Leiter, die vor offenen Schlüsselrollen, kritischen Trennungssituationen oder schwierigen Personalentscheidungen stehen, bietet Daniel Beringer eine vertrauliche Ersteinschätzung der aktuellen Situation an.

Pressekontakt:
Daniel Beringer
E-Mail: [email protected]
People4Group bei Senior-IT-Recruiting / kritische Senior-IT-Rollen: https://www.people4group.com/
Beringer & Partner Outplacement bei Outplacement / Trennungen / Personalabbau: https://beringer-partner-outplacement.com/
Bewerberinsider bei Bewerbungsstrategie / Kandidatenperspektive: https://www.bewerberinsider.de/
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Quelle: ots